Lohnbearbeitung / Fremdbearbeitung

External Manufacturing gewinnt im Zeitalter von Industrie 4.0 immer mehr an Bedeutung. Aufgrund der Fokussierung der Aktivitäten und Ressourcen auf das eigene Kerngeschäft, werden nicht alle Verarbeitungsschritte in der Produktion auch im eigenen Unternehmen ausgeführt. Allein in den letzten 10 Jahren hat sich der Anteil der Produktion mit externen Fertigungspartnern verdoppelt. Das ist zurückzuführen auf Kosten- und Effizienzbeschränkungen in Verbindung mit der Notwendigkeit, Kapazitätsengpässe oder Verfahren außerhalb der technologischen Kernkompetenz abzudecken und eine effiziente Produktion zu gewährleisten.

Die Steuerung dieser Prozesse und Abläufe stellt die Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen in der Administration, Planung und Kontrolle. Hier ist ORSOFT Subcontracting der ideale Partner. Es gewährleistet die umfassende Unterstützung aller anfallenden Prozesse der Lohnfertigung und/oder Fremdfertigung. Wie SAP unterscheidet ORSOFT Subcontracting bei der Abwicklung externer Zuarbeiten in der Fertigung zwischen Fremdbearbeitung im Sinne einer verlängerten Werkbank und Lohnbearbeitung.

ORSOFT Subcontracting

Zum einen unterstützt das Modul simulativ bei der Lohnbearbeitung (Subcontracting). Die Planung erleichtert sich durch die Erstellung von Beistellbedarfen für Stücklistenkomponenten und die übersichtliche Abbildung aller Einkaufsprozesse mit Materialbeistellung.

Zum anderen werden simulativ Fremdvorgänge aus der Fremdbearbeitung (External Processing) beachtet, optional auch beigestellte Komponenten, so dass der gesamte Fertigungsprozess transparent in einer Übersicht zu sehen ist. Dies erleichtert die Verwaltung und Steuerung der Prozesse ungemein.

Auch das Zusammenspiel von Lohnbearbeitung und Fremdbearbeitung wird durch die Beisteuerung von Komponenten ideal veranschaulicht und unterstützt.

Mit ORSOFT Subcontracting erhalten Planer auf einen Blick alle Informationen, um Lohnfertigung und/oder Fremdfertigung zu steuern, frühzeitig auf Kapazitätsengpässe in der eigenen Produktion reagieren zu können und die Eigenproduktion simulativ auf die verlängerte Werkbank (Fremdfertigung) auszulagern.